Schnuppertag für Grundschüler: Donnerstag, 8. März von 8.45-11.25 Uhr

Elterninformationsabend für Neuanmeldungen: Dienstag, 24. April, 19 Uhr, Pausenhalle

Anmeldezeiten: siehe "Aktuelles"

 

 

Die Anmeldezeiten für den neuen 5. Jahrgang sind:

Montag, 14. Mai von 8 bis 15.30 Uhr

Dienstag, 15. Mai von 8 bis 15.30 Uhr

Mittwoch 27.4. bis 8 bis 13.30 Uhr

Formulare befinden hier: Download

"Alkohol spielt bei vielen Jugendlichen am Wochenende eine große Rolle. Viele trinken sich in den Rausch, bis zum völligen Absturz. Ich denke, das geschieht auch aus Mangel an Alternativen“, sagt Dadmer Wichner. Sie ist Schulsozialarbeiterin an der Oberschule Bockhorn und möchte etwas tun, damit die Schüler der neunten Klassen sich gegen eine Sucht wappnen können. Deswegen hat sie die „Wilde Bühne“ aus Bremen eingeladen. Beim Improvisationstheater sollen die jungen Leute ihre Handlungsspielräume kennenlernen.

Frank Stuckenbrok, Tinka Klindtwort und die ehemalige Drogenabhängige Kerstin nahmen die Jugendlichen mit auf eine Szenenreise. Doch bevor die Schüler Szenen nachstellten, in denen sie mit Freunden im Rausch feiern, begannen die Schauspieler der Bühne mit einer ganz einfachen Übung: Die Schüler gaben sich gegenseitig die Hand und schauten sich dabei in die Augen ohne – zu sprechen. „Die Augen sind das Tor zur Seele“, sagte Frank Stuckenbrok. „Es geht darum, zu lernen, andere Menschen wahrzunehmen und zu erkennen, wie es ihnen geht.“

Dann eine weitere, simpel anmutende Übung: Die Jugendlichen sollten auf der Stelle springen, sicher stehend landen und dann einen Schrei ausstoßen. „Es geht darum, die Stimme zu trainieren, einen festen Stand zu haben, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen und die Dinge so zu sagen, dass andere auch glauben, was man sagt“, erklärt Tinka Klindtwort. Dass diese Übungen durchaus Sinn haben, wird jedem schnell klar, der sieht, wie schwer es manchem Jugendlichen fällt, selbstsicher und laut zu sein. „Es ist wichtig, dass ich weiß: Ich muss einstehen für meine Meinung und dabei selbstsicher sein. Manchmal ist das nur Schauspiel, aber selbst, wenn ich das nur spiele, komme ich selbstsicher rüber“, erklärt Frank Stuckenbrok.

Bei der Theaterpädagogik geht es auch darum, sich dessen bewusst zu werden, dass man der Herr über seine Handlungen ist und sich entscheiden kann. Und diese Entscheidungen bewusst für sich zu treffen, ist vor allem im Umgang mit Alkohol wichtig.

Zum Präventionsprojekt an den 9. Klassen hat auch Imke Janssen von der Suchtberatung Friesland ihren Teil beigetragen und mit den Jugendlichen über Abhängigkeit von Drogen und Medien gesprochen. Denn auch die Handy-Sucht ist ein großes Problem: „Das Handy auszustellen, ist für viele Jugendliche noch die größte Strafe.“

 

Brennballturnier des 5./6. sowie 7./8. Jahrgang

Am Montag, den 29.01. und Dienstag, den 30.01.2018 fanden an der OBS Bockhorn schulinterne Brennballturniere statt. Gespielt wurde in Doppeljahrgängen (5 und 6, 7 und 8) nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“, sodass jede Klasse 4 Spiele zu bestreiten hatte. Organisiert und geleitet wurden die Turniere von Frau Krebs und Herrn Carstens.

Gespielt wurde nach leicht veränderten Brennballregeln, so durften jeweils zwei Schüler gleichzeitig starten und es mussten vom Fängerteam ein Fuß- sowie ein Handball in das passende Brennmal gebracht werden, ehe es hieß „verbrannt“ oder „sicher“. Einigen Schülern gelang es hin und wieder einen „Homerun“ zu schaffen, also eine Runde ohne Stopp auf den rettenden blauen Matten.

An beiden Tagen gab es spannende und faire Wettkämpfe zu sehen. Neben den beteiligten Klassen fanden sich zwischendurch immer wieder auch andere Klassen mit ihren Lehrern auf der Tribüne ein, um die spannenden Partien zu verfolgen. Am Ende des Tages wurden in einer Siegerehrung die ersten drei Plätze prämiert. Bei den 5. und 6. Klassen setzte sich die Klasse 6b durch, die Klasse 6a wurde Zweiter und die Klasse 5c Dritter. Bei den 7. Und 8. Klassen setzte sich die Klasse 8c durch, die Klasse 8b wurde Zweiter und die 7b Dritter.

Alle Schüler hatten viel Spaß und haben ihr Bestes für die Klasse gegeben! Anstrengungsbereitschaft, Ehrgeiz aber auch die Fairness untereinander wurden in der Siegerehrung noch einmal lobend hervorgehoben, ehe das Turnier mit einer gemeinsamen Laola-Welle beendet wurde. Wer weiß welche Klassen im nächsten Jahr auf dem Siegertreppchen stehen werden.

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Beim Turnier des 7. und 8. Jahrgangs wurden außerdem die Schüler geehrt, die sich seit etwa einem Jahr für die Spielzeugausleihe und die bewegte Sportpause engagieren. Ohne diese Schüler gäbe es weder Spielmaterialien in den großen Pausen noch die Möglichkeit sich in der Mittagspause in der Sporthalle sportlich zu betätigen.

Vielen Dank für euren Einsatz!

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Bockhorner Schüler lernen auf dem Mölltaler Gletscher Skifahren

Im ersten Halbjahr 2017/2018 wurde an der OBS Bockhorn erneut eine Ski AG mit abschließender Skifahrt nach Österreich angeboten. Geleitet wurde die wöchentlich stattfindende AG durch Herrn Carstens und Herrn Lehning-Grass. Während des Halbjahres setzten sich die insgesamt 26 teilnehmenden Schüler mit theoretischen Grundlagen zum Skifahren auseinander und bereiteten sich körperlich auf die Skifahrt vor. Hierzu standen Inlineskaten, Wasserskifahren, Laufen sowie verschiedene Koordinations- und Fitnessübungen auf dem Programm.

Gut vorbereitet startete die Gruppe am 19.01.2018 am späten Nachmittag im Reisebus Richtung Österreich. Geleitet und betreut wurde die Fahrt von Herrn Carstens, Ute Ostendorf, Thomas Adelmann und Jannis Jargow. Ute Ostendorf (ehemalige Kollegin) und Thomas Adelmann (Student) waren bereits im letzten Jahr Teil des Lehrerteams. Jannis Jargow (Student) sprang für Herrn Lehning-Grass ein, der aus familiären Gründen verhindert war. Ute Ostendorf, Thomas Adelmann und Jannis Jargow gilt an dieser Stelle großer Dank, da sie die Fahrt ehrenamtlich begleitet haben und diese ohne sie in dieser Form nicht möglich gewesen wäre sowie auch nicht annähernd so gut hätte gestaltet werden können.

Die Hinfahrt wurde durch Sturmtief Frederike verlangsamt und witterungsbedingt in den Kasseler Bergen sogar für 2 Stunden unterbrochen, da der Bus bei Schneefall und Glätte kurzzeitig festgesetzt wurde. Am Samstagmorgen erreichte man nach insgesamt knapp 16stündiger Fahrt Obervellach. Doch statt Ausruhen stand Frühstück, Zimmer beziehen, Skiverleih, Orientieren im Ort, Busfahren und der erste Skinachmittag auf dem Programm. Zielsetzung des Nachmittags war die Gewöhnung an die ungewohnt langen Skier unter den Füßen und das Gleiten auf dem Schnee. Nach erfolgreicher Skigewöhnung und dem ersten gemeinsamen Abendbrot war der erste Abend sehr kurz und alle gingen früh ins Bett.

Die folgenden Tage wurden durch das Wetter geprägt, durchgehender Schneefall, Wind, schlechte Sicht und gelegentliche Schneeverwehungen zeichneten ein sehr winterliches Bild. Dies beeinträchtigte die Fortschritte der sieben Anfänger allerdings in keinster Weise. Die Anfänger zeigten an den ersten Tagen viel Einsatz und sehr gute Lernfortschritte. So setzten sie sich sehr engagiert mit der angewandten 1-Ski-Methodik auseinander und konnten in kürzester Zeit die ersten blauen Pisten auf 2 Skiern mit verbundenen Kurven hinunterfahren. Auch die ersten Steilstücke konnten bereits nach 2-3 Tagen gemeistert werden. Die Fortgeschrittenen erkundeten währenddessen die oberen Gebiete des Skigebiets Mallnitz-Ankogel. Die mitgebrachten Warnwesten waren Gold wert und sehr hilfreich bei den winterlichen Expeditionen auf den verschneiten und nebelbedeckten Pisten. Neben Fortschritten im Skifahren wurden so auch erhebliche Fortschritte bei der Bewältigung von schlechten Sichtverhältnissen und tieferem Schnee gesammelt.

Nach 2 Skitagen wurde das Skigebiet gewechselt und auf dem Mölltaler Gletscher gefahren. Ab dem zweiten Tag am Gletscher kehrte auch endlich, das aus dem letzten Jahr bekannte und allseits beliebte, „Kaiserwetter“ zurück. Die Anfänger verbesserten sich stetig, bewältigten nach kürzester Zeit auch schwerere Pisten und fuhren abschließend gemeinsam mit den Fortgeschrittenen. Diese verbesserten zwischenzeitlich ihr Fahrkönnen und setzten sich unter Anderem mit „Carving“, „Kurzschwüngen“, „Buckelpisten“, Verbesserung der Kurventechnik und verschiedenen Pistentricks auseinander. Einzelne kamen am Ende der Woche sogar in den Genuss für kurze Zeit als „Skilehrer“ Verantwortung für andere Schüler zu übernehmen. Am vorletzten und letzten Skitag durften die Schüler teilweise alleine in Kleingruppen auf festgelegten Pisten Skifahren. Dies wurde ausgiebig und sehr verantwortlich genutzt. Die Gruppen blieben stets zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Die ganze Woche über herrschte eine super Stimmung auf und abseits der Piste. Es wurde viel gelacht und miteinander unternommen. Während tagsüber die ein oder andere Schneebanane angestimmt wurde, Vater Abraham die Gruppe unterhielt, Pferderennen veranstaltet wurden oder fahrende Musikboxen für die musikalische Begleitung sorgten, wurde auch am Abend viel gemeinsam unternommen. Neben einem hart umkämpften „Jungs-gegen-Mädchen-Duell“, das den Mädchen für einige Tage angenehme Privilegien bescherte, wurde gerodelt, eine Schneeschuhwanderung gemacht, das örtliche Schwimmbad genutzt, Gesellschaftsspiele gespielt oder Skivideos angesehen. Die ganze Woche über gab es keine ernsthaften Verletzungen und die kleineren „Blessuren“ konnten meist schnell auskuriert werden. Lediglich eine Grippe setzte einzelne Schüler zwischenzeitlich außer Gefecht. Kranke Schüler konnten allerdings durch Medikamente und die sehr fürsorgliche Behandlung durch ihre Mitschüler schnell wieder gesund werden.

Hervorzuheben ist für die gesamte Fahrt das sehr verantwortliche, rücksichtsvolle und vorbildliche Verhalten der Schüler sowie die angenehme und positive Stimmung. Die Fahrt war insgesamt sehr lustig, interessant, lehrreich, angenehm und natürlich auch sehr anstrengend. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr!

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Geschrieben: S. Carstens. Oldenburg, den 03.02.2018.

 

NWZ-Bericht v. 30.09.17: Diese Schüler regeln den Verkehr

 

Elf neue Schülerlotsen regeln nach den Herbstferien den Verkehr vor der Grundschule Bockhorn. Die Jugendlichen von der Oberschule Bockhorn sorgen für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler der benachbarten Grundschule auf ihrem Schulweg. Seit 2013 können die Grundschüler in Bockhorn auf die Schülerlotsen zählen. Die theoretische und praktische Ausbildung der neuen Mitglieder des Schülerlotsendienstes wurde von Schulsozialarbeiterin Jasmin Wittkowski und Eugen Schnettler vom Polizeikommissariat Varel übernommen. Schulleiter Jörg Behrens freut sich über dieses Engagement seiner Schüler. Die Schulleiterin der Grundschule, Doris Kache, lobte die Bereitschaft der Großen, schon eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn Dienst zu tun. Schnettler wies darauf hin, dass dieses Schülerlotsen-Projekt das einzige im ganzen Landkreis ist und sich dadurch die morgendliche Verkehrssituation vor der Grundschule entspannt habe.

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