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Bildung: „Das ist Training für die Zukunft“

Mathe, Deutsch und Englisch, sowas muss einer können, wenn er die Schule abschließt. Sozialkompetenzen und Persönlichkeitsbildung aber stehen nicht auf einem normalen Lehrplan. Deswegen holt sich die Oberschule Bockhorn jedes Jahr Experten ins Haus, die den Schülern der neunten Klassen auf kreative Art aufzeigen, was für Fähigkeiten in ihnen schlummern. Die Jugendlichen entdecken in sich Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Kreativität, sind motiviert bei der Sache und lernen auch ihre Klassenkameraden mal in ganz neuen Situationen kennen.

In diesen Tagen sind die Erlebnispädagogen der Gesellschaft „Interakteam“ aus Detmold in der Schule zu Gast. Sie haben eine Menge abwechslungsreicher Aufgaben und Spiele mitgebracht, bei denen die Schüler über sich hinauswachsen können, bei denen die Lauten auch mal lernen, still zu sein, und die Stillen wichtige Impulse geben können. „Wir erklären den Jugendlichen nicht nur, worum es geht, sondern wir geben ihnen Aufgaben, so dass sie durch die Tat verstehen, wie die Dinge funktionieren“, sagt der 22-jährige Coach Ciarán Bürmann. „Es geht darum, dass die Schüler ganz neue Herausforderungen gemeinsam meistern.“

Solche externen Fachleute, die nicht nur in Sachen Erlebnispädagogik, sondern zum Beispiel auch für Präventionsarbeit die Oberschule Bockhorn besuchen, finanziert die Schule aus einem Programm des Landes Niedersachsen zur „Durchführung sozialpädagogischer Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung“. Dieses Programm, bei der jeder Schule pro Jahr über die Landkreis etwa 26 000 Euro zur Verfügung gestellt werden, wird ab nächstes Jahr gestrichen. Als Ersatz werden an den Schulen Stellen für Sozialarbeiter eingerichtet, allerdings würde an der Oberschule Bockhorn nur eine 50-Prozent-Stelle geschaffen werden, weil es bereits eine Sozialarbeiter-Stelle gibt. Eine solche 50-Prozent-Stelle im ländlichen Raum zu besetzen, sei aber nicht leicht, sagte Schulleiter Jörg Behrens am Dienstag. Die Schule müsse sich Alternativen zur Finanzierung der Projekte, darunter auch das Coolness-Training und die Präventionsaktionen, überlegen.

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