Unsere Schule in Corona Zeiten

(aktualisiert 15.5.20) 

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Bockhorner Formel-1-Team startet durch

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Bild: Oberschule Bockhorn

Die jungen Bockhorner Autobauer (von links): Sven, Fabian, Joshua, Marten und Leo.

An der Oberschule Bockhorn werden Formel-1-Rennwagen gebaut – allerdings nicht die der Räikkönen und Co., sondern eine Mini-Ausgabe. Zum Schuljahresanfang fragte der Technik-AG-Lehrer Peter Oltmanns seine Schüler, ob sie etwas Anspruchsvolleres machen wollten. Er stellte den Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ vor und rief die Formel-1-AG ins Leben.

Die von der „großen“ Formel 1 ausgehende Faszination spornte die Jungen an und es begann eine aufregende, spannende Zeit. Auch der Teamname „FireStorm“ war schnell gefunden.

Durch geschicktes, logisches Verbinden von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik galt es, einen Miniatur-Formel-1-Rennwagen am Computer zu entwickeln, zu fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Die kleinen Flitzer wurden mit 3D-CAD-Software am Computer konstruiert. Beim Fräsen der Grundform half der Außerschulische Lernort Wilhelmshaven. Während sich einige um den Radanbau und die Farbgebung kümmerten, entwarfen andere eine Teambox zur Präsentation. Von der Konstruktion und Fertigung des Rennwagens über die Akquise von Sponsorengeldern bis hin zur Präsentation des Teams nach außen gab es viel zu tun – und das geht nur als Team.

Bisheriger Höhepunkt für die Schüler der Formel-1-AG war vor drei Wochen die Teilnahme an den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Wolfsburg. Als Sponsor für die Fahrt zum Wettbewerb konnte die LzO gewonnen werden. Dort trat das mit Gaspatronen angetriebene kleine Fahrzeug auf einer 20 Meter langen Rennstrecke gegen 27 weitere Autos der anderen Teilnehmerteams an. Das Bockhorner Miniauto erreichte eine Geschwindigkeit von 62,5 km/h und kam damit auf den 15. Platz. Nun gilt es, kleine Fehler zu entdecken und die Fahreigenschaften zu verbessern. Dafür fertigen die Schüler neue Modelle im 3D-Druck bei Premium Aerotec. Die jungen Autobauer bereiten sich jetzt auf den nächsten Wettbewerb vor.


 

 

 

Bockhorner Schüler lernen Skifahren auf dem Mölltaler Gletscher

 Ski AG 2020 Gruppenbild

19 Schüler der OBS Bockhorn waren vom 17.-25.01.2020 am Mölltaler Gletscher in Österreich und verbrachten dort insgesamt 6,5 Tage zum Skifahren. 7 erlernten das Skifahren komplett neu und 12 verbesserten ihre Fähigkeiten, die sie in den vorigen Jahren in der Ski AG erwerben konnten.
Angeboten wurde diese Fahrt im Rahmen der jährlich stattfindenden Ski AG, die von Herrn Lehning-Grass und Herrn Carstens geleitet wurde. Begleitet wurde die Fahrt zusätzlich von Saskia Moseke und Tabea Goeßmann, die zur Zeit noch Studentinnen, Fachrichtung Lehramt, an der Universität Oldenburg sind.
Das Wetter spielte die gesamte Woche sehr gut mit, sodass die Gruppe sehr gute Bedingungen vorfand. Lediglich die ersten beiden Tage war es windig und sehr kalt mit Temperaturen bis zu -15°C, ehe das Wetter ab Dienstag auf angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein wechselte.
Die Schüler fuhren jeden Tag in 3-4 leistungsdifferenzierten Gruppen und beschäftigten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Von den ersten Kurven, bis hin zum Carven oder Kurzschwüngen in steilerem Gelände. Die Anfänger lernten sehr schnell und konnten am Ende der Woche sogar einige schwarze Pisten bewältigen. Die Fortgeschrittenen nutzten die verschiedenen Pisten um ihr Fahrkönnen auf die Probe zu stellen, brachten sich allerdings auch immer wieder als „Hilfsskilehrer“ ein und unterstützten die Anfänger wo sie konnten.
Eine insgesamt gelungene Skiwoche mit tollen Eindrücken, lustigen Erlebnissen und einer Menge Spaß. Bis zum nächsten Jahr

 


 

In der Oberschule Bockhorn werden Landschaften gestaltet, Häuser gebaut und Bäume gepflanzt – und dazu Gleise verlegt. Seit Schuljahresbeginn gibt es die Arbeitsgemeinschaft „Eisenbahn“ an der Schule. „Das ist eine gute Gelegenheit, technische Zusammenhänge spielerisch zu vermitteln“, sagt AG-Leiter Peter Oltmanns, der Technik und Wirtschaft unterrichtet. Beim Aufbau und Gestaltung der Anlage beweisen die AG-Mitglieder Kreativität und handwerkliches Geschick. Ein kleines Dorf und eine Hafenanlage werden gebaut und ein Güterzug fährt auf den kleinen Gleisen.

Jetzt gab es eine Überraschung: Die Eisenbahn-AG gewann bei der bundesweiten Initiative „Spielen macht Schule“ ein Modelleisenbahn-Produktpaket. Acht große Kartons mit einem Starterset und Zubehör wie Schienen, Häuser zum Zusammenbauen, Fahrzeuge und Elemente zur Landschaftsgestaltung kamen bei der Schule an.

„Da hab’ ich wohl ein originelles und durchdachtes Konzept eingereicht“, freute sich Peter Oltmanns. Die Oberschule Bockhorn ist eine von 60 Gewinnerschulen aus ganz Deutschland. Der Aufbau einer Modellbahnanlage stellt die Kinder vor handfeste Herausforderungen, an deren Überwindung sie und ihre Fähigkeiten wachsen können.

„Modelleisenbahnen verkörpern Lernen mit Faszination als Motor der Entwicklung“, so Dr. Petra Arndt vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, das die Initiative „Spielen macht Schule“ mit dem Verein „Mehr Zeit für Kinder“ ins Leben gerufen hat.

„Nun können wir richtig durchstarten“, freuen sich die Schüler. Marek, Dustin, Mohammad und Tristan fingen gleich mit dem Zusammenbau der Häuschen an, während sich René und Jeremy ums Gleisverlegen und die digitale Fernbedienung kümmerten.

 

Wer saufen kann, der kann auch laufen: Nach dem Zeteler Markt stellt sich für viele Jugendliche die Frage, wie sie nun nach Hause kommen. Klar ist es verboten, betrunken Auto zu fahren. Aber das gilt auch für den Roller. Und was manchen Jugendlichen vielleicht überrascht: Auch auf dem Fahrrad gibt es eine Promille-Grenze. Für die Jugendlichen, die auf dem Zeteler Markt richtig feiern wollen, heißt es also: laufen oder von den Eltern abholen lassen.

„Alkohol ist bei den Schülern der 10. Klasse auf jeden Fall ein Thema“, sagt Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel. Er war am Donnerstag in der Oberschule Bockhorn zu Gast, um mit den Schülern der 10. Klasse über Alkohol- und Drogenkonsum und die Folgen zu sprechen. Für sein Programm „Don’t Drink and Drive“ hatte Schnettler unter anderem Rauschbrillen mitgebracht. Die Jugendlichen konnten die Brillen aufsetzen und sollten dann versuchen, gerade auf einer Linie zu laufen – dem ein oder anderen gelang das erstaunlich gut.

Eugen Schnettler klärte die Schüler auf: Wer alkoholisiert mit dem Rad unterwegs ist und dabei auffälliges Fahrverhalten zeigt, dem droht eine Strafanzeige, auch, wenn er nur 0,3 Promille hat. Doch auch, wer betrunken noch sicher Rad fährt, kommt nicht ungeschoren davon: Ab einem Wert von 1,6 Promille drohen einem Fahrer drei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung einer Medizinisch-Psychischen Untersuchung (MPU). Mit dem Autoführerschein war’s das dann erstmal.

Auch, wer schon Autofahren darf, sollte sich vorsehen: Für Fahranfänger und Führerscheininhaber unter 21 gilt eine strikte Null-Promillegrenze. „Wichtig ist, dass die Jugendlichen wissen, was alles passieren kann, wenn sie betrunken Auto fahren“, sagte Eugen Schnettler. Er zeigte den Schülern Zeitungsberichte von Autounfällen. Am 1. September 2014 hatte die NWZ zum Beispiel darüber berichtet, dass ein 19-Jähriger aus Bockhorn mit 1,58 Promille Alkohol im Blut gegen eine Hauswand an der Weißenmoorstraße gerast ist. Der Fahrer war zu schnell. Die Insassen wurden nur leicht verletzt, aber der junge Mann blieb auf rund 60 000 bis 70 000 Euro Schaden sitzen, berichtet Schnettler.

 


 

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