Bockhorner Schüler lernen Skifahren auf dem Mölltaler Gletscher

 Ski AG 2020 Gruppenbild

19 Schüler der OBS Bockhorn waren vom 17.-25.01.2020 am Mölltaler Gletscher in Österreich und verbrachten dort insgesamt 6,5 Tage zum Skifahren. 7 erlernten das Skifahren komplett neu und 12 verbesserten ihre Fähigkeiten, die sie in den vorigen Jahren in der Ski AG erwerben konnten.
Angeboten wurde diese Fahrt im Rahmen der jährlich stattfindenden Ski AG, die von Herrn Lehning-Grass und Herrn Carstens geleitet wurde. Begleitet wurde die Fahrt zusätzlich von Saskia Moseke und Tabea Goeßmann, die zur Zeit noch Studentinnen, Fachrichtung Lehramt, an der Universität Oldenburg sind.
Das Wetter spielte die gesamte Woche sehr gut mit, sodass die Gruppe sehr gute Bedingungen vorfand. Lediglich die ersten beiden Tage war es windig und sehr kalt mit Temperaturen bis zu -15°C, ehe das Wetter ab Dienstag auf angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein wechselte.
Die Schüler fuhren jeden Tag in 3-4 leistungsdifferenzierten Gruppen und beschäftigten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Von den ersten Kurven, bis hin zum Carven oder Kurzschwüngen in steilerem Gelände. Die Anfänger lernten sehr schnell und konnten am Ende der Woche sogar einige schwarze Pisten bewältigen. Die Fortgeschrittenen nutzten die verschiedenen Pisten um ihr Fahrkönnen auf die Probe zu stellen, brachten sich allerdings auch immer wieder als „Hilfsskilehrer“ ein und unterstützten die Anfänger wo sie konnten.
Eine insgesamt gelungene Skiwoche mit tollen Eindrücken, lustigen Erlebnissen und einer Menge Spaß. Bis zum nächsten Jahr

 


 

In der Oberschule Bockhorn werden Landschaften gestaltet, Häuser gebaut und Bäume gepflanzt – und dazu Gleise verlegt. Seit Schuljahresbeginn gibt es die Arbeitsgemeinschaft „Eisenbahn“ an der Schule. „Das ist eine gute Gelegenheit, technische Zusammenhänge spielerisch zu vermitteln“, sagt AG-Leiter Peter Oltmanns, der Technik und Wirtschaft unterrichtet. Beim Aufbau und Gestaltung der Anlage beweisen die AG-Mitglieder Kreativität und handwerkliches Geschick. Ein kleines Dorf und eine Hafenanlage werden gebaut und ein Güterzug fährt auf den kleinen Gleisen.

Jetzt gab es eine Überraschung: Die Eisenbahn-AG gewann bei der bundesweiten Initiative „Spielen macht Schule“ ein Modelleisenbahn-Produktpaket. Acht große Kartons mit einem Starterset und Zubehör wie Schienen, Häuser zum Zusammenbauen, Fahrzeuge und Elemente zur Landschaftsgestaltung kamen bei der Schule an.

„Da hab’ ich wohl ein originelles und durchdachtes Konzept eingereicht“, freute sich Peter Oltmanns. Die Oberschule Bockhorn ist eine von 60 Gewinnerschulen aus ganz Deutschland. Der Aufbau einer Modellbahnanlage stellt die Kinder vor handfeste Herausforderungen, an deren Überwindung sie und ihre Fähigkeiten wachsen können.

„Modelleisenbahnen verkörpern Lernen mit Faszination als Motor der Entwicklung“, so Dr. Petra Arndt vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, das die Initiative „Spielen macht Schule“ mit dem Verein „Mehr Zeit für Kinder“ ins Leben gerufen hat.

„Nun können wir richtig durchstarten“, freuen sich die Schüler. Marek, Dustin, Mohammad und Tristan fingen gleich mit dem Zusammenbau der Häuschen an, während sich René und Jeremy ums Gleisverlegen und die digitale Fernbedienung kümmerten.

 

Wer saufen kann, der kann auch laufen: Nach dem Zeteler Markt stellt sich für viele Jugendliche die Frage, wie sie nun nach Hause kommen. Klar ist es verboten, betrunken Auto zu fahren. Aber das gilt auch für den Roller. Und was manchen Jugendlichen vielleicht überrascht: Auch auf dem Fahrrad gibt es eine Promille-Grenze. Für die Jugendlichen, die auf dem Zeteler Markt richtig feiern wollen, heißt es also: laufen oder von den Eltern abholen lassen.

„Alkohol ist bei den Schülern der 10. Klasse auf jeden Fall ein Thema“, sagt Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel. Er war am Donnerstag in der Oberschule Bockhorn zu Gast, um mit den Schülern der 10. Klasse über Alkohol- und Drogenkonsum und die Folgen zu sprechen. Für sein Programm „Don’t Drink and Drive“ hatte Schnettler unter anderem Rauschbrillen mitgebracht. Die Jugendlichen konnten die Brillen aufsetzen und sollten dann versuchen, gerade auf einer Linie zu laufen – dem ein oder anderen gelang das erstaunlich gut.

Eugen Schnettler klärte die Schüler auf: Wer alkoholisiert mit dem Rad unterwegs ist und dabei auffälliges Fahrverhalten zeigt, dem droht eine Strafanzeige, auch, wenn er nur 0,3 Promille hat. Doch auch, wer betrunken noch sicher Rad fährt, kommt nicht ungeschoren davon: Ab einem Wert von 1,6 Promille drohen einem Fahrer drei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung einer Medizinisch-Psychischen Untersuchung (MPU). Mit dem Autoführerschein war’s das dann erstmal.

Auch, wer schon Autofahren darf, sollte sich vorsehen: Für Fahranfänger und Führerscheininhaber unter 21 gilt eine strikte Null-Promillegrenze. „Wichtig ist, dass die Jugendlichen wissen, was alles passieren kann, wenn sie betrunken Auto fahren“, sagte Eugen Schnettler. Er zeigte den Schülern Zeitungsberichte von Autounfällen. Am 1. September 2014 hatte die NWZ zum Beispiel darüber berichtet, dass ein 19-Jähriger aus Bockhorn mit 1,58 Promille Alkohol im Blut gegen eine Hauswand an der Weißenmoorstraße gerast ist. Der Fahrer war zu schnell. Die Insassen wurden nur leicht verletzt, aber der junge Mann blieb auf rund 60 000 bis 70 000 Euro Schaden sitzen, berichtet Schnettler.

 


 

Die Oberschule Bockhorn hat so viele freiwillige Verkehrshelfer wie nie: 23 Schülerinnen und Schüler der Oberschule helfen den Grundschülern, morgens sicher durch den Verkehr zu kommen. Die Oberschule und die Grundschule sind in Bockhorn direkt nebeneinander. Die Straßen davor werden ganz schön eng, wenn dort morgens die Eltern-Taxis halten: Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Grundschule. Die Aufgabe der Schülerlotsen der Oberschule ist es, den Kindern, die zu Fuß kommen, sicher über die Straße zu helfen und wenn nötig auch Autos zu stoppen.

Das ist keine leichte Aufgabe. „Viele Eltern sind morgens ziemlich gestresst“, sagt die Schülerlotsin Sina Marie Hellmts. „In dem Verkehrschaos wissen viele scheinbar selbst nicht, wie sie fahren müssen, wenn sich die Autos bis über die Kreuzung stauen.“ Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel, hat die Schülerlotsen für diese Situationen geschult und ihnen beigebracht, Ruhe zu bewahren und die Autofahrer höflich auf Fehlverhalten hinzuweisen. Den Schülerlotsen macht diese Aufgabe sichtlich Spaß – auch wenn sie dafür schon morgens um halb acht vor der Schule stehen müssen.

 


 

BOCKHORN Mit einer gelungenen Feier wurden jetzt die Abschlussklassen an der Oberschule Bockhorn verabschiedet. 63 Schüler in vier Klassen erreichten ihre Abschlüsse. „Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang eures Weges zu einem neuen Ziel“, gab der kommissarische Schulleiter Michael Neugebauer den Absolventen der 9. und 10. Klassen in seiner Rede mit auf den Weg.

Mit einer humorvollen Rede zweier Lehrer zum Thema „Eigenheiten der verschiedenen Schülertypen“ und einer anerkennenden Ansprache eines Lehrertandems, das die gute Zusammenarbeit mit den Eltern hervorhob, trugen die Lehrer ihren Teil zu der feierlichen Verabschiedung bei. Natürlich kam auch die ein oder andere lustige Anekdote aus dem Unterricht auf den Tisch.

Nach der Zeugnisübergabe wurden noch die besten Schüler vom Elternratsvorsitzeden Olaf Schumacher mit einem Gutschein geehrt: für den 9. Hauptschuljahrgang Sara Omar und Lukas Riechers, für den 10. Hauptschuljahrgang Charleen Krüger und Louis Ronneberg sowie für den 10. Realschuljahrgang Adriana Heft und Jean-Luc Rothenburg.

Für die Abschlussfeier war die Pausenhalle bunt geschmückt und die Schülerband unter Leitung des Musiklehrers Marco Ahrens sorgte mit Instrumental- und Gesangseinlagen für Stimmung. Beim abschließenden Sektempfang ließen Schüler, Lehrer und Eltern die Schulzeit Revue passieren.

 


 

Back to Top