Unsere Schule in Corona Zeiten

(aktualisiert 15.5.20) 

Landesschulbehörde FAQ 

Informationen der Bundesagentur für Arbeit

Wer saufen kann, der kann auch laufen: Nach dem Zeteler Markt stellt sich für viele Jugendliche die Frage, wie sie nun nach Hause kommen. Klar ist es verboten, betrunken Auto zu fahren. Aber das gilt auch für den Roller. Und was manchen Jugendlichen vielleicht überrascht: Auch auf dem Fahrrad gibt es eine Promille-Grenze. Für die Jugendlichen, die auf dem Zeteler Markt richtig feiern wollen, heißt es also: laufen oder von den Eltern abholen lassen.

„Alkohol ist bei den Schülern der 10. Klasse auf jeden Fall ein Thema“, sagt Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel. Er war am Donnerstag in der Oberschule Bockhorn zu Gast, um mit den Schülern der 10. Klasse über Alkohol- und Drogenkonsum und die Folgen zu sprechen. Für sein Programm „Don’t Drink and Drive“ hatte Schnettler unter anderem Rauschbrillen mitgebracht. Die Jugendlichen konnten die Brillen aufsetzen und sollten dann versuchen, gerade auf einer Linie zu laufen – dem ein oder anderen gelang das erstaunlich gut.

Eugen Schnettler klärte die Schüler auf: Wer alkoholisiert mit dem Rad unterwegs ist und dabei auffälliges Fahrverhalten zeigt, dem droht eine Strafanzeige, auch, wenn er nur 0,3 Promille hat. Doch auch, wer betrunken noch sicher Rad fährt, kommt nicht ungeschoren davon: Ab einem Wert von 1,6 Promille drohen einem Fahrer drei Punkte in Flensburg, eine Geldstrafe und die Anordnung einer Medizinisch-Psychischen Untersuchung (MPU). Mit dem Autoführerschein war’s das dann erstmal.

Auch, wer schon Autofahren darf, sollte sich vorsehen: Für Fahranfänger und Führerscheininhaber unter 21 gilt eine strikte Null-Promillegrenze. „Wichtig ist, dass die Jugendlichen wissen, was alles passieren kann, wenn sie betrunken Auto fahren“, sagte Eugen Schnettler. Er zeigte den Schülern Zeitungsberichte von Autounfällen. Am 1. September 2014 hatte die NWZ zum Beispiel darüber berichtet, dass ein 19-Jähriger aus Bockhorn mit 1,58 Promille Alkohol im Blut gegen eine Hauswand an der Weißenmoorstraße gerast ist. Der Fahrer war zu schnell. Die Insassen wurden nur leicht verletzt, aber der junge Mann blieb auf rund 60 000 bis 70 000 Euro Schaden sitzen, berichtet Schnettler.

 


 

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