Unsere Schule in Corona Zeiten

(aktualisiert 15.5.20) 

Landesschulbehörde FAQ 

Informationen der Bundesagentur für Arbeit

Die Oberschule Bockhorn hat so viele freiwillige Verkehrshelfer wie nie: 23 Schülerinnen und Schüler der Oberschule helfen den Grundschülern, morgens sicher durch den Verkehr zu kommen. Die Oberschule und die Grundschule sind in Bockhorn direkt nebeneinander. Die Straßen davor werden ganz schön eng, wenn dort morgens die Eltern-Taxis halten: Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Grundschule. Die Aufgabe der Schülerlotsen der Oberschule ist es, den Kindern, die zu Fuß kommen, sicher über die Straße zu helfen und wenn nötig auch Autos zu stoppen.

Das ist keine leichte Aufgabe. „Viele Eltern sind morgens ziemlich gestresst“, sagt die Schülerlotsin Sina Marie Hellmts. „In dem Verkehrschaos wissen viele scheinbar selbst nicht, wie sie fahren müssen, wenn sich die Autos bis über die Kreuzung stauen.“ Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel, hat die Schülerlotsen für diese Situationen geschult und ihnen beigebracht, Ruhe zu bewahren und die Autofahrer höflich auf Fehlverhalten hinzuweisen. Den Schülerlotsen macht diese Aufgabe sichtlich Spaß – auch wenn sie dafür schon morgens um halb acht vor der Schule stehen müssen.

 


 

BOCKHORN Mit einer gelungenen Feier wurden jetzt die Abschlussklassen an der Oberschule Bockhorn verabschiedet. 63 Schüler in vier Klassen erreichten ihre Abschlüsse. „Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang eures Weges zu einem neuen Ziel“, gab der kommissarische Schulleiter Michael Neugebauer den Absolventen der 9. und 10. Klassen in seiner Rede mit auf den Weg.

Mit einer humorvollen Rede zweier Lehrer zum Thema „Eigenheiten der verschiedenen Schülertypen“ und einer anerkennenden Ansprache eines Lehrertandems, das die gute Zusammenarbeit mit den Eltern hervorhob, trugen die Lehrer ihren Teil zu der feierlichen Verabschiedung bei. Natürlich kam auch die ein oder andere lustige Anekdote aus dem Unterricht auf den Tisch.

Nach der Zeugnisübergabe wurden noch die besten Schüler vom Elternratsvorsitzeden Olaf Schumacher mit einem Gutschein geehrt: für den 9. Hauptschuljahrgang Sara Omar und Lukas Riechers, für den 10. Hauptschuljahrgang Charleen Krüger und Louis Ronneberg sowie für den 10. Realschuljahrgang Adriana Heft und Jean-Luc Rothenburg.

Für die Abschlussfeier war die Pausenhalle bunt geschmückt und die Schülerband unter Leitung des Musiklehrers Marco Ahrens sorgte mit Instrumental- und Gesangseinlagen für Stimmung. Beim abschließenden Sektempfang ließen Schüler, Lehrer und Eltern die Schulzeit Revue passieren.

 


 

VAREL /BOCKHORN Interessante Einblicke in die Arbeitswelt von Flugzeugbauern erhielten die Teilnehmer des Technikkurses der Oberschule Bockhorn in den vergangenen Wochen. Durch die Zusammenarbeit der Schule mit Premium Aerotec und dem Ausbildungszentrum Varel lernten die Schülerinnen und Schüler die Fertigung und den Ausbildungsalltag beim Flugzeugbauer kennen. „Solch intensive Einblicke in handwerkliche Arbeit könnte die Schule sonst nicht leisten“, sagte Lehrer Peter Oltmanns, der die Schüler begleitete. Nachdem die Schüler die Fertigungsbereiche aller Ausbildungsberufe besucht hatten, duften die Mädchen und Jungen selbst Bleche schneiden und auf das erforderliche Maß feilen, exakte Löcher in Aluminiumblöcke bohren oder Teile aus dem 3-D-Drucker akkurat positionieren. Am Ende wurden alle am Schraubstock gefertigten Teile zu einem Modell des A 350 zusammengesetzt. Jeder Schüler konnte ein solches Modell als Erinnerung mitnehmen. „Ich staune oft, wie geschickt die jungen Leute sind“, sagte Katja Ledebuhr vom Ausbildungszentrum. Ausbildungsleiter Henning Fellensiek nannte die Kooperation mit der Schule erfolgreich, einige Teilnehmer aus den Vorjahren machen bereits bei Premium Aerotec ihre Ausbildung.

 

 


 

 Tennisturnier in Varel für die Jahrgänge 5 und 6

 

Am 12.6.2019 nahmen die Schüler der 5. und 6. Klassen an einem Tennisturnier im Vareler Waldstadion teil. Das Turnier ist Teil der Streettennis-Tour des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen. Für das Turnier waren keinerlei Vorkenntnisse in der Sportart Tennis erforderlich, so dass alle Schüler teilnehmen konnten. Zunächst wurden innerhalb der Klassen eine Klassensiegerin und ein Klassensieger ermittelt. Die Klassensiegerinnen und -sieger ermittelten dann für den Doppeljahrgang 5/6 eine Gesamtsiegerin und einen Gesamtsieger. Die Bockhorner schnitten insgesamt sehr gut ab und belegten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen den 1. Platz. Bei den Mädchen siegte Minu und bei den Jungen setzte sich Lamin durch. Beide 5. Klässler setzten sich dabei gegen einige 6. Klässler durch. Aber auch die Schüler, die nicht gewonnen haben, hatten eine Menge Spaß und konnten nach dem Ausscheiden aktiv am tollen Rahmenprogramm des TC Varel teilnehmen. Unterstützt wurde das Turnier durch die 20 Schüler der Klasse 9d unserer Schule, die sich als Schiedsrichter engagierten. Eine Schülerin schlüpfte sogar noch in das Kostüm des Tennis-Maskottchen und belustigte die Schüler der Jahrgänge 3 bis 6 und half bei der Siegerehrung. Vielen Dank nochmal an die 9d!

Siegerfotos:

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BOCKHORN Cannabis sei, neben Alkohol, immer noch die Droge Nummer 1 bei Jugendlichen, sagt Imke Janssen, Diplompädagogin von der Suchtberatung Friesland.

 

Um die Jugendlichen über die Gefahren von Drogen und der Sucht aufzuklären, bietet die Suchtberatung Friesland gemeinsam mit der „Wilden Bühne“ aus Bremen seit zwei Jahren eine Präventionsveranstaltung an der Oberschule Bockhorn an. Einen Vormittag, von der ersten bis zur sechsten Stunde, haben am Montag wieder 20 Schüler der 9. Klasse an dieser Prävention teilgenommen.

„Das Seminar ist in drei Teile aufgegliedert“, sagt Janssen. Sie beginnt mit einer Einleitung zum Thema: „Was ist Sucht eigentlich, was muss ich über Drogen und ihre Wirkung wissen und was sind die Gefahren?“ Ziel der Diplompädagogin ist es, die Jugendlichen nicht blauäugig an das Thema herangehen zu lassen.

Der zweite Teil der Veranstaltung begann mit ein paar Spielen. Unter anderem sollten die Schüler verschiedene Standbilder darstellen, wie ein Tag im Freibad oder ein Besuch im Zoo. „Damit wollen wir das Selbstbewusstsein stärken“, sagt Janssen. Wenn die Schüler in die Situation kommen, Drogen zu konsumieren, sollen sie sich so nicht von anderen beeinflussen lassen. „Aber auch den Mut finden, Freunde, die zum Beispiel viel Cannabis konsumieren, darauf anzusprechen“, sagt die Diplompädagogin.

Im Anschluss wurde es sehr persönlich. Kerstin, eine Schauspielerin der „Wilden Bühne“, erzählte von ihren Erfahrungen mit Drogen: „Ich habe 25 Jahre lang Drogen jeglicher Art konsumiert.“ Diese Lebensgeschichte soll den Jugendlichen zeigen, dass es keinen klassischen Verlauf bei Sucht gebe. „Viele haben normale Biografien. Sie nahmen Drogen aus Spaß und sind dann abgedriftet“, sagt Janssen.

Danach konnten die Schüler über eigene Erfahrungen mit Drogen sprechen, wenn sie welche haben. „Das kommt schon vor“, sagt Janssen, „aber es ist abhängig von der Klassenoffenheit“. Um die Schüler dabei etwas zu unterstützen, sind keine Lehrer dabei und die Beteiligten wie Janssen haben eine Schweigepflicht.

Im letzten Teil stellten die Schüler Theaterszenen dar. „Hier soll der Alltag dargestellt werden, denn auch Alltagsprobleme können ein Auslöser für den Einstieg in den Drogenkonsum sein“, sagt Janssen. Für die Schüler war es ein interessanter und vor allem informativer Tag: „Es ist gut, dass sich Leute mit diesem Thema auseinandersetzen und offen darüber reden“, sagt Michelle Barghop. Was Janssen den Schülern vor allem auf den Weg mitgeben will ist Folgendes: „Passt einfach ein bisschen auf euch auf.“


 

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